Fehlalarmquote in Alarmempfangszentralen reduzieren

Fehlalarmquote in Alarmempfangszentralen reduzieren
Juli 06, 2021
Reflection of a security agency team working at the data center

Fehlalarmquote in Alarmempfangszentralen reduzieren

Mit der schnellen Verbreitung des IoT in Privathaushalten und Unternehmen ist die Sicherheit zu einem der Schwerpunkte der neuen Technologie geworden. Haus- und Geschäftseigentümer können jetzt über ihr Mobiltelefon aus der Ferne das Geschehen auf ihrem Grundstück verfolgen. Doch haben sie wirklich Zeit dafür? Und was passiert, wenn sie nicht über die nötigen Werkzeuge verfügen, um auf die eventuellen Vorfälle zu reagieren? Hier kommt eine Alarmempfangszentrale (ARC) ins Spiel. Der ARC-Markt wächst: Prognosen zufolge wird die Zahl der professionell überwachten Alarmsysteme in Europa von 16,5 Millionen im Jahr 2019 auf 20,0 Millionen im Jahr 2024 ansteigen. Solche Maßnahmen sind jedoch nur dann effektiv, wenn dadurch die Fehlalarmquote verringert wird.

Kopfschmerzen verhindern

Kleine Unternehmen erkennen allmählich den Mehrwert von ARCs, mit denen sie ihre Sicherheitsprobleme vollständig zu beheben können. Sie haben die Möglichkeit, ein Abonnement bei einer ARC-Firma abzuschließen und sich von ihr „absichern“ zu lassen. In manchen Fällen kann dies auch zu einer Senkung der Versicherungsprämien führen. Allerdings erhalten die Firmen durch die Benachrichtigung per mobile App immer noch ein Gefühl der Kontrolle.

Hauseigentümer sind traditionell vorsichtiger, da sie sich Sorgen um ihre Privatsphäre machen. Aber auch sie beginnen, die Vorteile einer ARC zu genießen, zum Beispiel, wenn sie in den Urlaub fahren. Die westeuropäischen Länder sind besonders fortschrittlich bei der Nutzung von ARCs, wobei die nordische Region die Vorreiterrolle hat.

Fehlalarmrate von 95 % auf ein Minimum reduzieren

Der Schlüssel zum erfolgreichen ARC-Betrieb ist die Reduzierung der Fehlalarmrate. Nach Angaben von IHS Markit erweisen sich schätzungsweise 90 - 95 % der Alarme, die den zentralen Überwachungsstationen gemeldet werden, als falsch.1 Diese Fehlalarme stellen ein sehr ernstes Problem für die ARCs dar. Ihre Überprüfung kann hohe Kosten verursachen und die Wachleute zu zeitraubenden „Schnitzeljagden“ zwingen. Da die Arbeitskosten in der Branche recht hoch sind, wirkt sich dies auch auf das Endergebnis einer ARC aus.

Fehlalarme sind auch für andere frustrierend. So sollen beispielsweise die Polizeikräfte in Frankreich nicht mehr zu einem Vorfall gerufen werden, solange der Alarm nicht verifiziert wurde, um ihre Ressourcen besser zu verwalten. Aus denselben Gründen führen einige Sicherheitsdienste die ARCs mit hohen Fehlalarmraten auf einer „schwarzen Liste“.

Intelligente Technologie

 

Hier kommt die wirklich intelligente Technologie ins Spiel. Die Videoverifizierung eines Alarms ermöglicht es einem ARC-Operator, die Situation vor Ort direkt anhand von Kamerabildern zu überprüfen. Systeme wie Hikvision AX PRO verbinden die Alarmzone nahtlos mit einer dazugehörigen Kamera. Die in solchen Systemen häufig verwendeten PIR-Kameras vereinen Sensor- und Kameratechnik. Dank dieser Kombination können die Bilder auf einem direkteren Weg und damit schneller an die ARC gesendet werden.

Das AX PRO System setzt auch andere intelligente Funktionen ein, um die Fehlalarmrate weiter zu reduzieren. Die Funktion „Doppeltes Klopfen“ beispielsweise sendet nur dann einen Alarm, wenn er innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zweimal ausgelöst wird. Bei einer weiteren Funktion, „Zonenübergreifend“, werden zwei Zonen miteinander verknüpft, sodass ein Alarm nur dann gesendet wird, wenn er in beiden Zonen gleichzeitig ausgelöst wird.

Doch es kommen nicht nur die sichtbaren Linsen zum Tragen. Das System verwendet zusätzlich Passiv-Infrarot-Sensoren, um Unterschiede in der Körpertemperatur zu erkennen, sowie Mikrowellensensoren, um Bewegungsgeschwindigkeit und -richtung zu erfassen.

Es ist außerdem mit den führenden Hikvision-Signaturtechnologien ausgestattet. AcuSense filtert übliche „Fehlalarmauslöser“ wie Tiere, Blätter und sogar Regen heraus. ColorVu sorgt dafür, dass die an die ARC gesendeten Bilder auch in dunklen Umgebungen über eine hohe Qualität und volle Farbe verfügen. Somit stellen sie für die Betreiber einen zuverlässigen Nachweis zur genauen Überprüfung.

In Kombination mit Hik-ProConnect, einer Software, die auf ein mobiles Gerät geladen werden kann, um ein konvergentes System mit Geräten wie AX PRO zu überwachen, kann die Überprüfungsgenauigkeit noch weiter verbessert werden. Somit lassen sich Geräte schnell und einfach in das System einbinden und konfigurieren. Außerdem können die ARC-Bediener die Geräte aus der Ferne aktivieren/deaktivieren und den Systemzustand proaktiv überwachen. Endnutzer behalten die Kontrolle, indem auch sie eine App zur Überwachung ihres Systems verwenden und anderen den Zugriff erlauben müssen.

Effizienz maximieren

Mithilfe dieser Technologien können die ARCs ihre Effizienz maximieren. Dank der Zusammenarbeit miteinander verbundener Alarmsensoren und CCTV-Kameras können die Betreiber beim Auslösen eines Alarms genau sehen, was vor Ort passiert.

Außerdem kann das System beim Auslösen eines Alarms Bilder an eine mobile App senden. Somit haben Hausbesitzer und Geschäftsinhaber den vollen Überblick über das Geschehen. Selbstverständlich steht es ihnen frei, ihr Eigentum auch selbst zu überwachen. Allerdings entscheiden sich viele für die Zusammenarbeit mit einer ARC, um die Sicherheit zu haben, dass ein eventueller Vorfall unbedingt gelöst wird. Darüber hinaus bleibt die ARC mithilfe der App mit dem Eigentümer in Kontakt und kann sicher sein, dass sie beide die gleichen Bilder sehen. Auf diese Weise werden Fehlalarme noch weiter verringert – beispielsweise weil es bei der Person im Bild um einen Bekannten des Eigentümers handelt.

Die intelligente AX PRO-Technologie lässt sich nahtlos in andere Systeme integrieren. Sie ist Plug-and-Play-fähig und funktioniert hervorragend mit Drittanbietern wie z. B. Sentinel, Azursoft, Patriot System, Insocom, immix und SBN. Aus diesem Grund ist sie für Installateure, die bestehende Systeme mit neuen Funktionen aufrüsten möchten, sehr praktisch. Das AX PRO in der Lage ist, Signale von bereits vorhandenen Alarmsensoren zu nutzen, macht dies eine Aufrüstung einfacher und kostengünstiger.

Mit dem Einzug des IoT in unser tägliches Leben ändern sich auch die Erwartungen. Für eine wirklich effektive Sicherheit durch Überwachungszentralen ist die Reduzierung von Fehlalarmen entscheidend. Durch den Einsatz intelligenter, konvergierender Technologien wie AX PRO von Hikvision können ARCs Fehlalarme drastisch reduzieren und somit ihre Arbeit effizienter gestalten. Das wiederum bedeutet, dass die ARCs die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen und ihnen ein echtes Sicherheitsgefühl anbieten können.

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1 Videoverifizierungs-Bericht von IHS Markit zu Einbruchsalarmen von 2019

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