Die Kriminalitätsrate in einer Stadt senken

Die Kriminalitätsrate in einer Stadt senken

 

Die französische Stadt Aulnay-sous-Bois stand wegen ihrer hohen Kriminalitätsrate häufig in der Kritik. Im Jahr 2014 belegte sie mit ihrer Kriminalitätsrate einen Spitzenplatz unter den französischen Städten. Daher mussten die Stadtoberen Maßnahmen zur Senkung der Kriminalität ergreifen, wie zum Beispiel eine städtische Sicherheitszentrale einrichten, die Polizeiaktivitäten vor Ort verstärken und die Aufmerksamkeit der Politik auf die Probleme lenken. Diese Maßnahmen umfassten auch eine Modernisierung der Technologie. So wandte man sich an den Systemintegrator Trafic Transport Sûreté (TTS), der ein skalierbares Videoüberwachungssystem entwickelte. Zuletzt wurde dieses System durch hochmoderne Hikvision-Kameras ergänzt. Die Stadt gilt nun als deutlich friedlicher und liegt im Hinblick auf die Kriminalität nun auf einem der letzten Plätze.

 

 

Die Herausforderung

Die offenkundige Herausforderung bestand darin, die richtige Technologie zu finden, mit der sich die Kriminalität am besten reduzieren ließ. Darüber hinaus musste die Lösung mit den bestehenden Systemen zusammenarbeiten und skalierbar sein, um auch künftigen Anforderungen gerecht werden zu können. Die Stadt schätzt Innovation und strebt die Entwicklung neuer Technologien für Bilderfassung und Systembetrieb an, um den öffentlichen Raum besser zu überwachen, den Bürgern mehr Sicherheit zu bieten und die Polizei bei Einsätzen zu unterstützen.

 

Insbesondere wollte man in der Lage sein, Bereiche effektiv zu überwachen, um zu erkennen, was dort vor sich geht. Darüber hinaus wollte man im Falle von Ermittlungen zuverlässige Videobeweise extrahieren können.

 

Die Stadt musste zudem das Problem lösen, dass der Polizei bei Einsätzen feindselig begegnet wurde. Man musste einen Weg finden, um sowohl das Vertrauen zu stärken als auch die Beamten vor ungerechtfertigten Anschuldigungen und sogar vor Gewalt zu schützen.

 

Schließlich galt es, all dies in ein bestehendes System zu integrieren, das die Videomanagement-Software von Milestone Corporate nutzt. 

 

 

 

 

Die Lösung

Eine der wichtigsten Ressourcen der örtlichen Polizei ist ihre 100 m2 große Überwachungs- und Leitstelle, an die mittlerweile mehr als 500 Kameras angeschlossen sind. Die 11-Meter-Videowand der Zentrale und die sieben Bedienstationen arbeiten mit dem VMS von Milestone Systems und dem PSIM von TTS, womit die Bediener in der Lage sind, Straftaten und Diebstähle zu erkennen, Informationen an die nationale Polizei zu übermitteln und die Polizeikräfte vor Ort abzusichern.

 

Zur Erweiterung des bestehenden Systems hat TTS im gesamten Stadtgebiet rund 200 Hikvision-Kameras installiert.

Hikvision PanoVu-Kameras

ANPR -Kameras ermöglichen es den Bedienern, Nummernschilder deutlich zu lesen und Fahrzeuge genau zuzuordnen. So konnte etwa der Beweis geliefert werden, dass ein Fahrzeug in eine bestimmte kriminelle Handlung verwickelt war. Außerdem kann ein Bußgeldbescheid ausgestellt werden, wenn ein Fahrer sich rechtswidrig verhält.

 

PanoVu- und 4K-Kameras wurden installiert, die eine qualitativ hochwertige Videoüberwachung großer Bereiche ermöglichen, wodurch die Sicherheitsmaßnahmen noch wirkungsvoller wurden. PTZ-Kameras bewegen sich automatisch gemäß verschiedenen Voreinstellungen, um einen ganzen Bereich anhand automatischer Tourenszenarien zu überwachen. Wenn ein Vorfall rekonstruiert werden muss, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die PTZ-Kamera den Vorfall ganz oder teilweise aufgezeichnet hat, sodass Videobeweise extrahiert werden können.

 

Wenn ein Bediener sich ein klares Bild von einer als abnormal betrachteten Situation machen möchte, übernimmt er die Steuerung der PTZ-Kamera und bedient sie manuell per Tastatur. Dies kann auch von unschätzbarem Wert sein, um Beamte vor Ort in Echtzeit zu unterstützen.

mediaIamge

20 hochmoderne Körperkameras mit der Software HikCentral zur Bedienung der drei Docking-Stationen dienen zur Unterstützung der Beamten im Einsatz. Bei Polizeieinsätzen tragen diese Kameras zum Schutz der Polizisten und der Bürger bei. Diese Kombination aus Körperkameras und Software für das Management digitaler Beweise sorgt für Transparenz und für Beweise und sie schützt sowohl die Polizei als auch die Bürger. Das System sichert die Daten und extrahiert problemlos umfassende Video- und Audioszenen, damit eine Situation besser rekonstruiert werden kann. So kann die Polizei Kriminalfälle schneller und effektiver abschließen. Dieser Teil der Lösung wurde durch den Anbieter von Strafverfolgungstechnologien Allwan Security bereitgestellt, der seit 2017 Körperkamera-Lösungen von Hikvision vertreibt.

 

TTS hat sich zur Optimierung des Überwachungssystems von Aulnay-sous-Bois speziell für Hikvision-Produkte entschieden, weil sie eine hohe Qualität und Leistung bieten, mit ihrer großen Produktauswahl unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden und weil sie sich nahtlos in die Softwareplattform von Milestone Corporate integrieren lassen.

 

„Die Kameras bieten zudem leistungsfähige Bildanalysefunktionen, die vom Kunden zur Optimierung seiner Abläufe genutzt werden oder werden sollen“, sagt Bruno Fihol, Projektleiter bei TTS.

 

Loïc le Roux, Stellvertretender Geschäftsführer von Public Life Services, sagt: „Mit Hikvision haben wir Innovation, Entwicklung und Weitsicht. Wir sind mit den Kameras und Körperkameras, die Hikvision uns geliefert hat, sehr zufrieden. Wir müssen auch an die Zukunft denken, und dieses System ist skalierbar, sodass wir auch auf neue Situationen und Bedrohungen reagieren können.“

 

Die Zahl der Verbrechen in der Stadt ist drastisch gesunken. So sind zum Beispiel Raubüberfälle in den letzten sechs Jahren um 30 % zurückgegangen, was für den Nutzen eines integrierten Sicherheitssystems spricht. Nach der Anschaffung der Hikvision-Kameras dürfte sich dieser Trend fortsetzen und die ehemals „kriminalitätsgeplagte“ Stadt Aulnay-sous-Bois ein neues Image und einen besseren Ruf erlangen.

 

 

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